Die praktische Prüfung

Die Vorstellung zur praktischen Prüfung setzt voraus, dass die theoretische Prüfung bestanden und die Ausbildung vollständig abgeschlossen wurde. Die Fahrschule muss mit einer entsprechenden "Ausbildungsbescheinigung" bestätigt haben, dass der Fahrschüler in der Lage ist, das Fahrzeug auch in schwierigen Situationen selbständig zu führen. Um dies festzustellen führen wir eine praktische "Vorprüfung" durch, um dann gemeinsam mit dem Fahrschüler die letzten Fahrstunden zu vereinbaren.

Eine gute Ausbildung ist die beste Garantie für das Bestehen der ersten Prüfung. Wird die erste Prüfung bestanden, wirkt sich das sehr positiv auf die Gesamtkosten der Führerscheinausbildung aus, denn der Prüfungstag ist immer der teuerste Tag, weil neben dem erhobenen Vorstellungsentgelt zur Prüfung auch jedes Mal erneut die Prüfungsgebühr für die Technische Prüfstelle zu bezahlen ist. Hinzu kommen die notwendigen Übungsstunden zwischen den Prüfungen.

Wichtig ist, dass eine gute Vorbereitung auf die Prüfung erfolgt. Hierzu hat die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e. V. in Zusammenarbeit mit den Technischen Prüfstellen ein "Info über die praktische Führerscheinprüfung" herausgegeben, das in Verbandsfahrschulen erhältlich ist.

Sollte es dennoch einmal nicht klappen, so kann eine nicht bestandene Prüfung frühestens nach 14 Tagen wiederholt werden. Sofern mindestens zwischen zwei Prüfungen drei Doppelstunden mit dem Fahrlehrer geübt wurde, kann in Berlin diese Frist auf sieben Tage verkürzt werden. Hierfür ist eine besondere Ausbildungsbescheinigung der Fahrschule erforderlich.

Die praktische Prüfung muss spätestens 1 Jahr nach der theoretischen Prüfung bestanden sein. Danach erlischt der Prüfauftrag und der Führerschein muss neu beantragt werden.